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STARGast 2019

Johannes (Jogi) Bitter

Wir freuen uns sehr über die Zusage von Handballweltmeister Jogi Bitter. Er ist aktueller Stammtorhüter beim TVB Stuttgart in der 1. Handballbundesliga.

Jogi Bitter wurde zwei Tage nach seiner Zusage vom Handballnationaltrainer Christian Prokop als "Backup" für die drei Stammtorhüter zur Handball-WM in Deutschland berufen. Nach Rücksprache mit der Presseabteilung der TVB Stuttgart wurde uns ausgerichtet, dass Jogi Bitter zur Nationalmannschaft reisen muss, wenn sich einer der drei Stammtorhüter verletzen sollte. Ansonsten wird er den Teilnehmern bei der Schulolympiade für eine Autogrammstunde und ein Interview zur Verfügung stehen.

 

 

Johannes Bitter wurde am 02.09.1982  in Oldenburg geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er begann 1989 mit dem Handballspielen bei der HSG Neuenburg/Bockhorn, war anfangs Feldspieler und ging erst zwei Jahre später auf die Torhüterposition. Nachdem Johannes Bitter zwischen 1999 und 2002 in der 2. Bundesliga Nord spielte, wechselte er zum Wilhelmshavener HV, mit dem der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Nach nur einer Saison wechselte er zum SC Magdeburg. Ab dem Sommer 2007 spielte er für den HSV Hamburg. Nachdem der HSV Hamburg im Januar 2016 Insolvenz anmeldete, schloss er sich dem TVB 1898 Stuttgart an.

 

Sein Länderspieldebüt gab Bitter 2002 gegen die Scheiz. Im Finale der WM 2007 war Johannes Bitter sicherer Rückhalt für das deutsche Team, als er aufgrund der Verletzung des Stammtorhüters  in die Mannschaft kam und dem Finalgegner Polen nach einem Sechs-Tore-Rückstand den Ausgleichstreffer versagte. Das Ergebnis war die Weltmeisterschaft 2007.

Nach der WM 2011 erklärte Bitter, dass er der Nationalmannschaft aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Im Dezember 2017 wurde Bitter von Nationaltrainer Christian Prokop für den erweiterten Kader für die EM 2018 nominiert.


STARGÄSTE 2014-2018

Schulolympiade 2014

TOBIAS GRAF

Goldmedaille bei den Paralympics in London 2012

 

Tobias Graf verlor sein linkes Bein im Alter von zehn Jahren bei einem Unfall. Seine ersten internationalen Erfolge konnte er bei den Paralympics 2004 in den Disziplinen erzielen.

 

In den nächsten Jahren konnte Tobias sich in der internationalen Spitze festsetzen und bei folgenden Weltmeisterschaften und Paralympischen Spielen weitere Medaillen erringen. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der Goldmedaille im Zeitfahren bei den Paralympics 2012 in London.

 

Nach dem Gewinn einer Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften 2013 in Rio de Janeiro zwang ihn ein Knorpelschaden im Knie zum Ende seiner Karriere.

 

Er arbeitet heute als Technischer Zeichner.

 

Schulolympiade 2015

NIKLAS SÜLE (FC Bayern München)

Fußballprofi  - Deutscher Meister

 

Niklas Süle kam bei der Schulolympiade 2015 als Nachwuchsfußballer der TSG Hoffenheim nach Pfalzgrafenweiler. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige Einsätze in der A-Mannschaft und im Spiel gegen den FC Bayern München sein erstes Bundesligator erzielt.

 

Zur Saison 2017/2018 verpflichtete ihn der FC Bayern München, der ihn mit einen bis 2022 laufenden Vertrag ausstattete.

 

Beim olympischen Fußballturnier in Brasilien 2016 bestritt er alle sechs Turnierspiele. Das Finale gegen Brasilien wurde mit 4:5 im Elfmeterschießen verloren, wobei Süle seinen Elfmeter verwandelte.

 

Niklas Süle gab am 31. August 2016 gegen Finnland sein Debüt in der A-Nationalmnnschaftt. Bundestrainer Joachim Löw nominierte ihn für den FIFA-Confederatios-Cup in Russland 2017. Im Turnier, das die deutsche Mannschaft gewann, kam er auf vier Einsätze.

Schulolympiade 2016

CHRISTINA OBERGFÖLL

Weltmeisterin im Speerwurf in Moskau 2013

Christina Obergföll kam im Jahr der Sommerolympiade in Brasilien zur Schulolympiade 2016. Unser Daumen drücken hat ihr in Rio de Janeiro leider keine weitere Medaille beschert. Inzwischen hat sie ihre sehr erfolgreiche Karriere beendet und kann als größten Erfolg auf eine Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Moskau 2013 zurückblicken. Christina ist mit dem ebenfalls sehr erfolgreichen ehemaligen deutschen Speerwerfer und heutigen Bundestrainer Boris Obergföll (Henry) verheiratet und hat zwei Kinder (Marlon und Noah).

Im Jahr 2017 fand aus organisatorischen Gründen

keine Schulolympiade statt.

Schulolympiade 2018

SVENJA WÜRTH (SV Baiersbronn)

Weltmeisterin im Skisprung-Mixed in Lahti (Finnland)

Svenja Würth schaute als kleines Kind ihrem Bruder, einem Nordischen Kombinierer, beim Training zu und kam so zum Skispringen. Ihr Heimatverein ist der SV Baiersbronn. Die Bundespolizistin lebt in Rosenheim in einer WG mit einer Teamkollegin und fährt zum Training zu den nahegelegenen  Sprungschanzen in Bayern und Österreich.

 

Im Januar 2014 hatte Svenja Würth vom SV Baiersbronn einen schweren Trainingsunfall. Die damals 20-Jährige verlor beim Sprung bei widrigen Bedingungen die Kontrolle und stürzte schwer. So zog sie sich einen Trümmerbruch des sechsten Halswirbels zu und es drohte die Querschnittslähmung. Die Zeit danach war für Svenja Würth unwahrscheinlich schwer. Doch sie wollte immer zurück zum Skispringen und hat mit eisernem Willen dafür gekämpft. Ihr Unfall-Trauma konnte sie ausgerechnet beim Sprung von der Unglücksschanze in Tschaikowski überwinden.

 

Der große Erfolg kam dann Ende Februar bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften im finnischen Lahti. Im Team mit Carina Vogt, Markus Eisenbichler und Andreas Wellinger hat Svenja Würth Gold im Mixed-Springen gewonnen. Das Quartett konnte sich gegen starke Konkurrenz aus Österreich und Japan durchsetzen. Für Svenja kam ein sehr guter sechster Platz im Einzelwettbewerb dazu. Jetzt steht fest: Die junge Skispringerin hat sich in die Weltspitze zurück gekämpft und kämpft nun im Winter 2017/2018 um die Teilnahme an der Winterolympiade in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang.durchsetzen.  Für Svenja kam ein sehr guter sechster Platz im Einzelwettbewerb dazu. Jetzt steht fest: Die junge Skispringerin hat sich in die Weltspitze zurück gekämpft und kämpft nun im Winter 2017/2018 um die Teilnahme an der Winterolympiade in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang.